• Der Weggeworfene

    http://kriegspostille.blogspot.com/2009/11/der-weggeworfene.html

     

    Die Regenbogenbrücke

    Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.
    Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.
    Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras.

    Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist,
    geht es zu diesem wunderschönen Ort.
    Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken,
    und es ist warmes schönes Frühlingswetter.

    Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund.
    Sie spielen den ganzen Tag zusammen.

    Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen.

    Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben.

    So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen,
    bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.
    Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß!
    Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras.
    Die Füße tragen es schneller und schneller.

    Es hat Dich gesehen.
    Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich treffen,
    nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest.

    Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder,
    und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres,
    das so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen.

    Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, und Ihr werdet nie wieder getrennt sein

     


    Ein letztes "fair well" für Mohrle.

    Viele Jahre begleitete er uns mit seinem schwarzen Erscheinen, am Anfang auch, als ich noch dabei war,- wenn wir die Strasse zu unserer Wohnung hochgingen. Seit ich nicht mehr einfach so gehen kann, sah ich ihn seltener.

    Er gehörte Nachbarn, aber vermutlich haftete an uns der Geruch unserer Katzen, was uns wohl vertrauenswürdig machte für ihn. Lange Jahre war er glücklich, hatte sein zu Hause, sein Futter, seine Menschen. Er war ein Freigänger und kannte alle Gärten der Nachbarschaft.

    Dann kam bei seinen Menschen das erste Enkelkind, und sie hatten weniger Zeit für ihn. Dann liessen sich Opa und Oma auch noch scheiden, die Kinder waren inzwischen ja alle gross - auch der Jüngste schon fast erwachsen. Die Oma zog aus, keiner streichelte ihn mehr. Die Männer hatten alle keine Zeit für ihn. Immer öfter wurde er nicht mehr eingelassen in das schöne grosse Haus, Futter gab es auch keines mehr.

    Dann hatten sie plötzlich einen Hund. Er wurde nicht mehr gebraucht, war zu alt, zu eingefahren in den Gewohnheiten, zu langweilig geworden...
    Er quartierte sich in das Gartenhaus einer anderen Nachbarin ein. Sie liess ihn dort in Ruhe, Futter bekam er dort allerdings keines.

    So tauchte er bei uns auf, total ausgehungert. Klar, dass er zu essen bekam. So kam er nun jeden Tag, bekam sein Futter genauso wie unsere Katzen auch - auf einen mehr kam es auch nicht mehr an. Nur in die Wohnung lassen konnten wir ihn nicht, denn da war unser Kater der Herr im Hause, und das wäre nicht gut gegangen.

    Aber, am Morgen in aller Frühe war Mohrle, wie wir ihn nannten,- weil er auf diesen Namen ragierte,- oft schon da, und am Nachmittag oder Abend auch - holte sich sein Fressen und seine Streicheleinheiten ab. Ganz genau hatte er es sich gemerkt, wie meines Mannes Arbeitszeiten waren, und oft sprang er ihm entgegen, wenn er von der Arbeit nach Hause kam.

    Doch dann kam der Tag, an dem Mohrle nicht mehr auftauchte. Es waren auch jene Tage, an denen wir erfuhren, dass die Nachbarn nun einen Hund hatten. "Vielleicht haben sie ihn weggegeben, den Kater", hoffte ich. Mein Mann zweifelte, denn gekümmert hatten sie sich ja nicht mehr um ihn. Einmal war Futter bei der Nachbarin für ihn abgegeben worden von seinen "Besitzern", aber Mohrle nahm das Futter nicht an, es schmeckte ihm nicht mehr.

    Und nun kam er nicht mehr. Wir warteten, suchten, nichts. Heute nun entdeckte ihn mein Mann von einem der Fenster unserer Wohnung aus. Da lag im grossen Garten der Nachbarin ein schwarzer Fleck...
    Mein Mann nahm das Fernglas zu Hilfe - es war Mohrle, er war tot.

    Morgen will mein Mann hinüber gehen, und unserem "Futtergast" seine letzte Ruhe verschaffen. Keiner hätte es bemerkt, dass da einer fehlte, wenn wir nicht gewesen wären. Kann ein Tier an gebrochenem Herzen sterben? --- Ich denke ja, das kann es. Der Jüngste war der Kater Mohrle ja auch nicht mehr.

    Es tut weh, besonders deshalb auch, weil so, wie mit den Tieren umgegangen wird,- so wie sie weggeworfen werden, wenn die Laune der Menschen wechselt, - so gehen die Menschen auch untereinander miteinander um. Am Geld kann es nicht gelegen haben, denn die Nachbarn sind nicht arm. Aber, die Armut der Herzen wiegt schwerer...

    Good bye Mohrle.

  • Das einzig Verlässliche ist in der Natur, so lange der Mensch sie nicht versaut.

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    Alles andere ist schon versaut, weil der Natur und den Zusammenhängen ursprünglicherer Art entfremdet. Desto mehr sich der Mensch davon entfernt, desto schlechter wird alles sein. Alles andere, was der Mensch dagegen se´tzt, sich erdenkt und anwendet, - auch und gerade um sich von der Last des Natürlichen zu befreien - ist Ersatz nur, ist Krücke und Behelf, egal wie modern dies daherkommen mag.

    Genauso ist es mit der Politik: Auch diese nur Ersatz - Krücke und Notbehelf - dafür, dass sich der Mensch nicht selber verwalten kann, - nicht selber verfasst und geordnet an sich ist. Das Ergebnis aller Entfremdung ist dann eine Politik wie wir sie haben, und ein Wahlergebnis wie es heute zu Stande gekommen ist.

    Wie kurz das Denken der Menschen greift, beweist sich immer wieder.

     

     

     

     

  • Guido mit den Scherenhänden

    http://kriegspostille.blogspot.com/2009/09/guido-mit-den-scherenhanden.html

     

    Guido mit den Scherenhänden


    So allmählich schreibt die Presse darüber, was sich hinter Guido Westerwelle's Gerede vom Sozialen verbirgt. Denn er hat ja sein Sparbuch, und wer es wirklich durchliest, der kommt dahinter, dass er nicht die Arbeitslosen, auch nicht die Alten und Abgeschufteten, und keine armen Menschen mit Wohltaten beglücken will, auch dann nicht, wenn es der Arbeitsfindung dienlich sein sollte. Bei Guido kann jeder zusehen, wo er bleibt. Auich die Behinderten kommen nicht ungeschoren davon, was hat er auch mit denen zu schaffen?

    Über 400 Vorschläge hat er in seinem Sparbuch, was es alles zu kürzen und einzusparen gibt - ein Füllhorn für die Besitzenden, für die anderen nicht. Jeden Menschen, der noch Spuren von sozialem Gewissen aufweist, dürfte es schaudern - aber Gewissen und Moral sind ja in diesen Zeiten für derlei Politiker nur noch Ballast, den es über Bord zu werfen gilt. Und keine Rede mehr von der bedingungslosen Grundsicherung, nicht einmal mehr auf kleinstem Nenner.

    Die Sueddeutsche merkt an:

    "Da werden etwa Beihilfen für die Eingliederung von Behinderten in den Arbeitsmarkt gekürzt, soll der gesamte Posten "kommunikative Begleitung der Grundsicherung für Arbeitslose" gestrichen, oder die "Beteiligung des Bundes an der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung" um die Hälfte eingedampft werden."

    Nachdem die potentiellen Wähler nicht gewillt waren, auf irgendwelche Versprechungen auch nur eine Spur etwas zu geben, kann man jetzt den Deckel etwas anheben von den Gemeinheiten.

    Wer den ganzen Artikel lesen will, hier ist er:

    Klick mich!

     

  • Es fehlen einem die Worte...

  • Tod der Menschlichkeit

    Menschen fertigmachen bis einer nicht mehr zum Verfaqssungsgericht geht

    Da gibt es einen Menschen, der sich durchkkämpft über die Sozialgerichte bis zum Verfassungsgericht - gegen zu wenig Hartz IV, besonders für Kinder. Er hat Erfolg, die Klagen werden zugelassen, powsitiv beschieden, und also soll es weitergehen am 20. Oktober 2009 vor dem Verfassungsgericht in Karlsruhe.

    Er kämpft ja nicht nur für sich alleine - und, besonders die Kinder sind sein Anliegen. Aber, da sind so viele andere im Land, die schon wieder Angst haben um ihr Geld, um ihre Art des Verständnisses von Besitz und Miteinander, das so sehr gegen andere gerichtet ist, dass sie diese attackieren.

    Der Mensch, der sich einsetzt, samt seinen Angehörigen - besonders diese - Kind und Ehefrau werden fertiggemacht. Sie beschliessen nicht mehr zu kämpfen, die anderen, die Feinde der Demokratie, der Mitmenschlichkeit, sie haben mal wieder gewonnen.

    Vieles in diesem Land mit seiner sterbenden Lebenskultur, den faschistoiden, aufblühenden und gedeihenden Strukturen, ist nur noch ein Abgesang auf alles Mitmenschliche, das diesen Namen auch verdienen würde. Menschen die wirklich kämpfen, die sich einsetzen für etwas, und nicht immer nur gegen alles, werden bedroht und beschimpft.

    Weit haben wir es gebracht, wenn sich Menschen wegen ihrer Menschlichkeit schon wieder zurückziehen und verbergen müssen.

    Mit sprachloser Trauer und tiefem Entsetzen nehmen wir diese Vorgänge zur Kenntnis und protestieren gegen eine Politik, die zunehmend Gewalt hervorbringt, und Ungeheuerliches gebiert.

    Hier der Artikel dazu:

    Klick mich!

    Calwer Wildnis

    Suse

    der Leu

    http://amkaminfeuer.blogspot.com/

    http://der-leu.blogspot.com/

  • Angeschissen - unter Umständen auch mit dem bedingungslosen Grundeinkommen

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    Es gibt bei allem was sich der Mensch ausdenkt, es zu missbrauchen, und das auf eine Weise, die dafür sorgt, dass jene Menschen, die es dann betrifft, in jedem Fall angeschissen sind - um es drastisch zu beschreiben. Das ist auch mit dem bedingungslosen Grundeinkommen der Fall. Es kann dafür geworgt werden, dass es eine Mogelpackung  ist - eben doch Arbeitszwang, wenn auch indirekt.

    Auch andere haben das bemerkt, und haben einen Weckruf veröffentlicht. Bitte, lesen, es ist ein gutes Beispiel dafür dabei, wie wiederum die Unternehmer begünstigt werden sollen. Hier der Link dazu:

    http://www.presseanzeiger.de/meldungen/politik/298425.php

     

  • Die Strahlkraft der Kanzleuse

    Sie haben es also getan, und einen Grossangriff mit Bomben auf zwei Tanklastwagen absolviert - die Bundeswehr. Nein, nicht die Bundeswehr alleine. Gebombt haben sie auch nicht selber, nur den Befehl gegeben.

    Danach die Piratenjagd, ein Pirat erschossen. Nun ist schweigen angesagt - Nachrichtensperre bei den Kriegsschiffen. Es ist das Gleiche, wie beim Wahlkampf - alles ohne wirklichen Gehalt, ohne Inhalt der standhalten könnte. Was wir haben ist keine normale Situation mehr, auch wenn uns das Gegenteil eingeredet werden soll.

    Es ist, als hätten wir Geheimpolitik: Fast nichts dringt mehr durch, der einzelne Bürger wurschtelt sich so durch, das war es. 'Was wirklich Sache ist, wird einfach entschieden, das erfährt er noch früh genug - nach der Wahl.

    Sie wissen, dass die Bevölkerung den Beschwörungen immer weniger Glauben schenkt, denn das Handeln der Politiker ist nicht das, was die Menschen wollen. Was die Leute gewählt haben mit ihren Stimmzetteln, wird zunehmend ignoriert, und einfach weiter gemacht wie gehabt. Das muss so sein, damit nicht heraus kommen kann, was da vorgeht - hinter dem Schweigen, hinter den Märchen, hinter der gähnenden Leere.

    Sie haben Angst, aber sie wollken an der Macht bleiben. Sie sind andere Verpflichtungen eingegangen, als jene, die dem Volk dienen, als solche, mit denen die bürger einig wären. Die Verpflichtung und Verantwortung den Bürgern gegenüber ist verschwunden, selbst die Sonntagsreden fallen sehr spärlich aus inzwischen.

    Und nun also, in der ganzen Dürftigkeit, soll nur noch die Strahlkraft der Kanzlerin helfen.

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    Als Heilige der Banken könnte es mit der Strahlkraft funktionieren, aber sonst? Die Misserfolge der letzten Tage, der nichtssagende Wattebäuschchenwahlkampf, die Geheimpolitik gegen das Volk, das gesamte Gemauschel, tragen nicht dazu bei, dass die Menschen im Land an etwas Gutes denken, wenn sie an die Politiker denken.

    Das müssen Menschen aber tun, wenn sie zur Wahl gehen wollen - wer mag es ihnen verdenken, wenn sie keine Lust darauf haben, und die Übelkeit bei solchen Gedanken überwiegt?

    Eine gute Politik wäre eine andere - und diese wäre der Welt zu wünschen mit den Menschen, die diese Welt bewohnen und bereichern - auch wenn dies die Politiker oft so nicht wahrhaben wollen. Das ist aber schon der grundlegende Fehler einer Politik, wenn es dieser um die Menschen nicht so genau darauf ankommt.

    Um etwas herb auszudrücken: Es ist wie in dem alten Schnulzenlied, nur, dass der Anblick des leeren Geldbeutels eher dern Auslöser ist für das leise Weinen in den Stuben unseres Landes.

    Für Kriege, für Banken ist immer Geld da, für die Menschen allgemein aber nicht.

     

  • Westerwelle will durchgreifen

    Jaja, der Westerwelle greift hart durch nach der Wahl - gegen "staatlich finanzierten Faulheit", die Treffsicherheit des Sozialstaates müsse noch grösser werden, sagte er. Den gleichen Spruch, wie damals bei Schröder, hat er auch parat: "Es gibt kein Recht auf staatlich bezahlte Faulheit." So sei es unerträglich, wenn manche Arbeitslose in Talk-Shows erklärten, sie lebten von Stütze und arbeiteten schwarz und gleichzeitig das normal arbeitende Publikum beschimpften. "Die werden bei uns kein Geld bekommen." Zugleich betonte Westerwelle, dass es ungerecht sei, wenn jemand mit Mitte 50 arbeitslos werde "und dann alles, was er sich zurückgelegt hat, durch den Schornstein geht. Das werde ich ändern". Westerwelle kündigte an, das Schonvermögen für Hartz IV-Empfänger zu verdreifachen. Originaltext: Saarbrücker Zeitung Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/57706 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_57706.rss2

  • Depleted Uranium und die Kinder in Indien

    Mittwoch, 2. September 2009

    DU und die Menschen in Indien

    http://kriegspostille.blogspot.com/2009/09/kinder-im-punjab-verseucht.html

    Unter obigem Link findet sich mein erster Hinweis auf die Verseuchung von Kindern im Punjab, in Indien. In dem Artikel ist auch die Rede davon, dass es mit Kohlekraftwerken begründet wird, und die Menschen zum Schweigen vergattert wurden.

    Unsere Medien durchsuchte ich vergebens, es wird wieder dauern, bis diese eventuell auch berichten. Trotzdem ist die Sache nun losgetreten worden. Immer mehr Kinder werden mit Verkrüppelungen und verseucht geboren. Es gilt abzuwarten, was irgendwann über derlei Tragödien aus den heutigen Kriegsgebieten dringt, die ja noch mehr abgeriegelt sind, was die Medien angeht, als Indien.

    Es scheint so, als ob das wunderbare Gebiet des Punjab mit seinen Menschen den Preis mitbezahlt für die Kriege der anderen. Diese Menschen und ihr Land, das sie brauchen, bezahlen mit Leben, Lebendigkeit und Gesundheit.

    Ich gebe zu, dass es das Erste war, an das ich dachte, als ich den Bericht im Guardian las - und die Begründung mit den Kohlekraftwerken nicht so ganz glauben konnte: DU, und die Kriege. (DU = depleted Uranium).

    Wieder erfolgt erfolgreiche Vertuschung, die Regierung in Indien unterdrückt alle QAuskünfte nach Möglichkeit und mit aller Kraft. Von den westlichen Medien, von den schlagzeilen, wird dies alles ferngehalten.

    Es gibt eib Dartum, ab dem die zunehmende Verseuchung und Verkrüppelung der Kinder festzustellen ist: Es ist der 7. Oktober 2001. Genau an diesem Tag begann der Krieg in Afghanistan mit der Operation Enduring Freedom. Die einzige Freiheit, die das Ganze gebracht hat bisher, ist jene für die Ausbreitung freigesetzten Uraniums.

    Die Verwendung der DU-Waffen im Iraq Krieg, der am 20. März 2003 begonnen wurde, hat auch vielleicht zum tragischen Drama in Pandschab beigetragen. Das radioaktive Uran freigelassen in solchen Fällen, wird mit Erde vermischt, mit Luft und Wasser innerhalb eines großen Radius. Gebiete um 1,000 Meilen von der Stelle, wo das Uran freigelassen wird, können beeinflußt werden. Teile von Irak in der Nähe zum Iran sind innerhalb dieser Entfernung. Afghanistan ist nur über 330 Meilen weg von Indiens Pandschab.

    DU definiert als Uran, das davon ein kleineres Prozent enthält, Uran-235 als die 0.7 Prozent im Gegensatz zu dem, was sich in natürlichem Uran findet, hat vielerlei militärische Verwendungen gefunden. Amerikanischem Strahlungsspezialisten (WMD) Leuren Moret zufolge treffen "DU-Waffen die Definition einer Massenvernichtungswaffe zum größten Teil." In einem Zeitungsartikel in 2005 schrieb sie:
    "Seit 1991 haben die U.S. das radioaktive Valenzgegenstück wenigstens zu (durch DU-Waffen) 400,000 Nagasaki-Bomben in die globale Atmosphäre freigelassen. Das ist 10 Male die Menge, die während atmosphärischer Erprobung veröffentlicht wird, die das Gegenstück zu 40,000 Hiroshima-Bomben war. Die U.S. haben permanent die globale Atmosphäre mit radioaktiver Verunreinigung kontaminiert, die eine Halbwertzeit von 2.5 Milliarde Jahren hat."

    Sie beschrieb auch DU-Waffen als "schmutzige Bomben, schmutzige Raketen und schmutzige Kugeln."

    Experten schätzen, dass es 1,000 Tonnen Uran sind, die sich präsentieren im Iraq-Iran Gebiet und Afghanistan. Leute von diesen Gebieten sind gefunden worden, die 100 mal mehr Uran in ihrem Urin haben, als jene von anderen Gebieten mit denen man sie verglich.

    Das Faridkot-Zentrum schickte Haarproben von 149 Kindern - 116 unter dem Alter von 12, zum Laboratorium von das Mikro Spurenmineralien in Deutschland im Juni 2008. Die Ergebnisse kamen im Februar 2009 zurück. Die Proben der Kinder unter 12 Jahren enthüllten 82 Prozent Uran und jene von der Ruhe, 87 Prozent. Die Ergebnisse "wurden für erstaunlich befundene Singh: "Es gibt keine atomare Plantagen in der Nähe von Pandschab."

    Das Fatale ist, dass die gleiche Gefahr für die Menschen in Pakistan gegeben ist. Ganze Landstriche werden durchseucht, und zu einer einzigen Zumutung für die Menschen gemacht, die dort leben müssen.

    Den ganzen Bericht in englischer Sprache gibt es hier:

    Klick mich!

  • Es tut so weh... --- indische Kinder im Punjab uranverseucht

    ...weilm ich vor vielen Jahren das Glück hatte, dort sein zu können. Aber, inzwischen ist alles ganz anders, und es ist Schreckliches, das zu lesen ist - über ein Land und eine Gegend, die ich damals sehr geliebt habe.

    Indien, der Punjab, Amritsar - alles dies Wunderbare, und die tollen Menschen dort. Und, es gab Rettiche - ja. fast wie in Bayern, oder bei uns in Schwaben.

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    Wer warnt, und weiterberichtet, soll nicht mehr ins Land gelassen werden - bekommt diese Warnung offen mitgeteilt. Mitarbeiter in Kliniken bekamen Besuch, wurden bedroht - mit der Schliessung der Klinik, der Entlassung, wenn sie reden würden. Doch nun kam einer auf die Idee, das Ganze auf die Kohle-Kraftwerke zu schieben. Mag ja sein, dass die Kohle Uranium enthält. Wenn das so ist, dann sind nicht nur die indischen Kinder gefährdet.

    Warum die staatlichen Behörden nichts wissen wollen davon, verheimlichen wollen, ist dem Umstand geschuldet, dass es nichts helfen würde, nur die betroffenen Kinder zu entgiften - es müßte das ganze Land entgiftet werden. Das Elend ist schrecklich, und so hat nun doch jemand geredet, und berichtet.

    Der Original-Artikel ist hier in englischer Sprache:

    http://www.guardian.co.uk/world/2009/aug/30/india-punjab-children-uranium-pollution

     

    India's generation of children crippled by uranium waste

    Observer investigation uncovers link between dramatic rise in birth defects in Punjab and pollution from coal-fired power stations

    Gethin Chamberlain, Bathinda

     

    Gurpreet Sigh, 7, who has cerebral palsy and microcephaly, and is from Sirsar, 50km from the Punjabi town of Bathinda. He is being treated at the Baba Farid centre for Special Children in Bathinda Photograph: Gethin Chamberlain

    Their heads are too large or too small, their limbs too short or too bent. For some, their brains never grew, speech never came and their lives are likely to be cut short: these are the children it appears that India would rather the world did not see, the victims of a scandal with potential implications far beyond the country's borders.

    Some sit mutely, staring into space, lost in a world of their own; others cry out, rocking backwards and forwards. Few have any real control over their own bodies. Their anxious parents fret over them, murmuring soft words of encouragement, hoping for some sort of miracle that will free them from a nightmare.

    Health workers in the Punjabi cities of Bathinda and Faridkot knew something was terribly wrong when they saw a sharp increase in the number of birth defects, physical and mental abnormalities, and cancers. They suspected that children were being slowly poisoned.

    But it was only when a visiting scientist arranged for tests to be carried out at a German laboratory that the true nature of their plight became clear. The results were unequivocal. The children had massive levels of uranium in their bodies, in one case more than 60 times the maximum safe limit.

    The results were both momentous and mysterious. Uranium occurs naturally throughout the world, but is normally only present in low background levels which pose no threat to human health. There was no obvious source in the Punjab that could account for such high levels of contamination.

    And if a few hundred children – spread over a large area – were contaminated, how many thousands more might also be affected? Those are questions the Indian authorities appear determined not to answer. Staff at the clinics say they were visited and threatened with closure if they spoke out. The South African scientist whose curiosity exposed the scandal says she has been warned by the authorities that she may not be allowed back into the country.

    But an Observer investigation has now uncovered disturbing evidence to suggest a link between the contamination and the region's coal-fired power stations. It is already known that the fine fly ash produced when coal is burned contains concentrated levels of uranium and a new report published by Russia's leading nuclear research institution warns of an increased radiation hazard to people living near coal-fired thermal power stations.

    The test results for children born and living in areas around the state's power stations show high levels of uranium in their bodies. Tests on ground water show that levels of uranium around the plants are up to 15 times the World Health Organisation's maximum safe limits. Tests also show that it extends across large parts of the state, which is home to 24 million people.

    The findings have implications not only for the rest of India – Punjab produces two-thirds of the wheat in the country's central reserves and 40% of its rice – but for many other countries planning to build new power plants, including China, Russia, India, Germany and the US. In Britain, there are plans for a coal-fired station at the Kingsnorth facility in Kent.

    The victims are being treated at the Baba Farid centres for special children in Bathinda – where there are two coal-fired thermal plants – and in nearby Faridkot. It was staff at those clinics who first voiced concerns about the increasing numbers of admissions involving severely handicapped children. They were being born with hydrocephaly, microcephaly, cerebral palsy, Down's syndrome and other complications. Several have already died.

    Dr Pritpal Singh, who runs the Faridkot clinic, said the numbers of children affected by the pollution had risen dramatically in the past six or seven years. But he added that the Indian authorities appeared determined to bury the scandal. "They can't just detoxify these kids, they have to detoxify the whole Punjab. That is the reason for their reluctance," he said. "They threatened us and said if we didn't stop commenting on what's happening, they would close our clinic.

    "But I decided that if I kept silent it would go on for years and no one would do anything about it. If I keep silent then the next day it will be my child. The children are dying in front of me."

    Dr Carin Smit, the South African clinical metal toxicologist who arranged for the tests to be carried out in Germany, said that the situation could no longer be ignored. "There is evidence of harm for these children in my care and... it is an imperative that their bodies be cleaned up and their metabolisms be supported to deal with such a devastating presence of radioactive material," she said.

    "If the contamination is as widespread as it would appear to be – as far west as Muktsar on the Pakistani border, and as far east as the foothills of Himachal Pradesh – then millions are at high risk and every new baby born to a contaminated mother is at risk."

    In the Faridkot centre last week, Harmanbir Kaur, 15, was rocking gently backwards and forwards. When her test results came back, they showed she had 10 times the safe limit of uranium in her body. Her brother, Naunihal Singh, six, has double the safe level.

    Harmanbir was born in Muktsar, 25 miles from Faridkot. Her mother, Kulbir Kaur, 37, watched her slowly degenerate from a healthy baby into the girl she is today, dribbling constantly, unable to feed herself, lost in a world of her own. "God knows what sin I have committed. When we go to our village people say there is a curse of God on you, but I don't believe so," she said. "Every part of this area is affected. We never imagined that there would be uranium in our kids."

    A few miles down the road in Bathinda, Sukhminder Singh, 48, a farmer, watched his son Kulwinder, 13, staring into space while curling his hands up under his chin. Tests showed Kulwinder has 19 times the maximum safe level of uranium in his body. He has cerebral palsy and has already had seven operations to unbend his arms and legs.

    "The government should investigate it because if our child is affected it will also affect future generations," he said. "What are they waiting for? How many children do they want to be affected? Another generation? I can leave the house for work, but my wife is always with him. Sometimes she cries and asks why God is playing with our luck. Every morning he sends a new trouble."

    Doni Choudhary, aged 15 months, is waiting to be tested, though staff say he shows similar symptoms to those who have tested positive and are treating him for suspected uranium poisoning. His mother, Neelum, 22, from the state capital, Chandigarh, says he was born with hydrocephaly. His legs are useless.

    "He is dependent on others. After me, who can care for him?" Neelum asks. "He tries to speak but he can't express himself and my heart cries. When will he understand that his legs don't work? What will he feel?"

    India's reluctance to acknowledge the problem is hardly unexpected: the country is heavily committed to an expansion of thermal plants in Punjab and other states. Neither was it any surprise when a team of scientists from the Department of Atomic Energy visited the area and concluded that while the concentration of uranium in drinking water was "slightly high", there was "nothing to worry" about. Yet some tests recorded levels of uranium in the ground water as high as 224mcg/l (micrograms per litre) – 15 times higher than the safe level of 15mcg/l recommended by the WHO. (The US Environmental Protection Agency sets a maximum safe level of 20mcg/l.)

    Some scientists have proposed that the ground water may have been contaminated by contact with granite rocks that rise above the ground about 150 miles away to the south in the Tosham hills, in Haryana state. A continuation of these rocks is believed to run deep below the thick alluvial deposits that form the plains of Punjab.

    Increasing demands for water, in particular to irrigate the rice crop, have led to greater dependence on tube wells. That in turn is depleting the water table in the state at an alarming rate – by at least 30cm a year, according to one study – with the result that water is being drawn from ever deeper levels. However, this theory seems to be in conflict with evidence from parents of many of the children, who say they use the mains supply, which comes from other sources.

    There have also been claims that the contamination may have been exacerbated by depleted uranium carried on the wind from the wars in Iraq and Afghanistan. At a seminar in Amritsar in April, Admiral Vishnu Bhagwat, a former chief of the naval staff, suggested that areas within a 1,000-mile radius of Kabul – including Punjab – may be affected by depleted uranium. Although the prevailing monsoon winds blow either from the north-east or the south-west, there are times when a depression originating in the Mediterranean can result in rainfall in Punjab.

    Meanwhile, smoke continues to pour from the power station chimneys and lorries shuttle backwards and forwards, taking away the fly ash to be mixed into cement at the neighbouring Ambuja factory. Inside the plant last week, there was ash everywhere, forming drifts, clinging to the skin, getting into the throat.

    Ravindra Singh, the plant's security officer, said that most of the ash went to the cement works, while the rest was dumped in ash ponds. It would be more efficient to burn better quality coal that left less ash, he said. Every day the plant burned 6,000 tons of coal. He had no idea how much ash that generated, but the stream of lorries to take it away was continuous.

    The first coal-fired power station in Punjab was commissioned in Bathinda in 1974, followed by another in nearby Lehra Mohabat in 1998. There is a third to the east, at Rupnagar.

    Tests on ground water in villages in Bathinda district found the highest average concentration of uranium – 56.95mcg/l – in the town of Bucho Mandi, a short distance from the Lehra Mohabat ash pond. Such a concentration of uranium means the lifetime cancer risk in the village was more than 153 times higher than in the normal population. Tests on ground water in the village of Jai Singh Wala, close to the Bathinda ash pond, showed an average level of 52.79mcg/l. People living there said they used the ash to spread on the roads and even on the floors of their homes.

    Scientists in Punjab who have studied the presence of uranium in the state have dismissed the government denials as a whitewash. "If the government says there is a high level of uranium in an area that would create havoc – they don't want to openly say something like that," said Dr Chander Parkash, a wetland ecologist working at Guru Nanak Dev University, Amritsar.

    Both he and Dr Surinder Singh, who works at the same university and has also carried out tests on the state's ground water, said it was clear that uranium was present in large quantities and should be investigated further.

    Another scientist, Dr GS Dhillon, a former chief engineer with the irrigation department, is convinced that the uranium has come from the power stations and accuses the authorities of failing to control the ash ponds, which he believes have contaminated the ground water.

    Their concerns are bolstered by a report from the Kurchatov Institute in Moscow, Russia's leading state organisation for nuclear research, published last month in the Russian Academy of Sciences' Thermal Engineering journal. The report's author, DA Krylov, raised serious doubts about the safety of coal-fired thermal power stations (TPSs), concluding that radiation from ash residues and from chimney emissions built up around coal-fired power plants and posed an additional risk to those living and working in the area.

    "Natural radionuclides contained in coals concentrate in ash-and-slag wastes and gas-aerosol emissions as these coals are fired at TPSs, with the result that an elevated man-made radiation background builds up around TPSs," the report stated. The situation became worse, the report said, if ash was used as a construction material or as a filling material for roads.

    A previous report in the magazine Scientific American, citing various sources, claimed that fly ash emitted by power plants "carries into the surrounding environment 100 times more radiation than a nuclear power plant producing the same amount of energy", adding: "When coal is burned into fly ash, uranium and thorium are concentrated at up to 10 times their original levels."

     

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